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Hochwasserschutz

Mit diesem Beitrag möchten wir einen kurzen Zwischenstandsbericht zum Hochwasserschutz am Palmbach liefern. Zuletzt lieferte das Planungsbüro EDR bei der Gemeinderatssitzung am 02.07.2019 ein umfassendes Bild zum Planungsstand.

In den letzten Monaten hat sich die Planung weiter konkretisiert. So wird die Entwurfsplanung für den Staudamm voraussichtlich noch im Dezember 2019 fertiggestellt. Der Gewässerausbau dürfte im März 2020 folgen. Die Beauftragung einer Firma für die Baugrunduntersuchung steht ebenfalls unmittelbar bevor.

Vorgespräche mit allen möglicherweise baulich betroffenen Anliegern am Palmbach wurden durch die Verwaltung bereits geführt und verliefen sehr positiv.

Zwischenzeitlich wurden auch Gespräche mit der unteren Naturschutzbehörde geführt, um auszuloten in welchem Umfang sog. Umweltprüfungen durchzuführen sind. Bei einem Ortstermin wurde festgestellt das es sich beim Eingriffsbereich um einen sog. "Komplexlebensraum" handelt. Damit ergibt sich eine Vielzahl an potentiell betroffenen Arten. Bei der Erstellung der Umweltprüfung ist deshalb davon auszugehen, dass das gesamte Spektrum der Arten abzuschichten ist.

Die Beauftragung eines Fachbüros für die Umweltprüfung läuft aktuell (Auftragserteilung voraussichtlich in KW 44 oder 45 - 2019). In einem ersten Schritt soll mittels einer Vorprüfung eine Basis für die eigentliche Umweltprüfung erfolgen. Im Anschluss (März bis September 2020) erfolgt die eigentliche Umweltprüfung, wobei der Zeitrahmen gesetzlich vorbestimmt ist.

Leider muss für die finale Genehmigungsplanung die Umweltprüfung abgewartet werden, was letztendlich bedeutet, dass nicht, wie ursprünglich geplant, mit einer Fertigstellung des Hochwasserschutzes 2022 zu rechnen ist. Aufgrund der Prüfung gehen wir aktuell davon aus, dass die Maßnahme erst 2023 abgeschlossen werden kann.

Dem Bürgermeister, dem Gemeinderat und der Verwaltung ist bewusst, dass dies für die vielen Betroffenen nicht zufriedenstellend ist. Wir können Ihnen aber versichern, das alle Beteiligten mit Hochdruck daran arbeiten, den Ablauf zu beschleunigen. Vorarbeiten werden geleistet wo möglich und sinnvoll. Leider handelt es sich bei der Maßnahme um ein hochkomplexes Verfahren mit zahlreichen beteiligten Fachstellen, was der beabsichtigten Beschleunigung nicht gerade zuträglich ist.

Es gilt weiter: "Der Hochwasserschutz hat oberste Priorität!"

Für Rückfragen steht Ihnen jederzeit Herr Hierl (Tel.: 08571-60599-17, Mail: andreas.hierl(at)julbach.de) zur Verfügung.

 

 

 

 

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