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nawi-Tag an der Grundschule

Experimentelle schul- und jahrgangsübergreifende Arbeit am naturwissenschaftlichen Tag

 

Dass sich die Grundschule als „offene“ Schule bezeichnet, konnte man am naturwissenschaftlichen Tag einmal mehr erleben. Traditionell am „Brückentag“ übernehmen die Eltern im Rahmen der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft am Vormittag das Ruder und bringen sich mit ihrem Können und Wissen in die Bildung der Kinder ein.

Zehn verschiedene Workshops wurden den Kindern angeboten, aus denen zwei gewählt werden konnten. Darunter waren altbewährte und auch ganz neue Themen, die bei den Kindern auf großes Interesse stießen. Ein Schulvormittag, der über die normale Wissensvermittlung hinausgeht und den Kindern Zeit und Gelegenheit bietet, seinen Interessen gezielt nachzugehen.  Die Organisation lag in den Händen von Elternbeiratsvorsitzendem Stefan Striegl, der erfolgreich viele engagierte Eltern zur Mitarbeit bewegen konnte.

Ein beliebter Workshop war „Feuer“. Kerstin Hasreiter und Bettina Jetzlsperger erweiterten die Schülerkenntnisse aus dem Unterricht mithilfe von Versuchen aus der Experimentierkiste.

Ein weiteres HSU-Thema „Luft“ wurde von Simone Farkas und Daniela Altmann aufbereitet. Lustige Versuche verdeutlichten die Naturgewalt Luft und sogar ein Raketen konnten ohne künstlichen Antriebgebastelt und gestartet werden.

Mathematik von ihrer schönsten Seite erfuhren die Kinder bei Matthias Westner und Stefan Striegl, die in ihrem Workshop Gelegenheit boten, alle Spiel- und Arbeitsmaterialien zur Geometrie zu verbauen. Geometrische Körper und symmetrische Kunstwerke wurden in gemischten Gruppen zusammengesetzt.

Zum ersten Mal wagten sich Michaela Hartinger und Stefanie Starzer an das Thema „Bionik“, speziell im Bereich Wasser heran. Erstaunliche Erkenntnisse gewannen die Kinder, als man geniale technische Erfindungen als        Naturphänomene erklären und nachweisen konnte.

Sehr beliebt waren die Zubereitung und das Backen von Brot und vollwertiger Pizza. Marina Saß, Johanna Kainz und  Christina Fritz bereiteten mit den Kindern die Köstlichkeit zu, die sogleich verzehrt wurde.

Mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet, machte man sich auf die Suche nach achtlos weggeworfenem Müll in der Schulumgebung. Elisabeth Schulz und Marina Hawly führten die Kinder beim Workshop „Rama dama“. Gemeinsam wurde noch ein anschauliches  Plakat zur Müllvermeidung gebastelt.

Recycling von Papier übernahmen Sladjana Pieringer und Vanja Fuchs. Aus einer Pampe von Altpapier entstanden beim Papier schöpfen unter der fachkundigen Anleitung wunderschöne Bilder, die mit kindlichen Motiven verziert wurden.

Verblüffende Einsichten in die Konstruktion und den Bau von Brücken erhielten die Kinder beim „Brücken bauen“. Maria Unterhuber stand eine  Brückenbaukiste zur Verfügung, mit deren Hilfe beeindruckende Varianten aufgestellt und erklärt werden konnten.

Für den Bienenworkshop konnte der Imker Theo Vöth gewonnen werden. Mit viel Liebe brachte er den Kindern die Lebensweise der Bienen nahe. Auch eine echte Bienenwachskerze durfte jeder drehen und mit nach Hause nehmen.

Die Künstlerin Veronika Zunner-Fadhli zeigte den Kindern wie man alte Plastiktüten in echte Designertäschchen verwandeln kann. Mit bestimmten Techniken gelang dies den Kindern sehr gut.

Allen Beteiligten machte der außergewöhnliche Schulvormittag viel Freude. Die Schulleitung und das Lehrerkollegium erweisen allen Leiterinnen und Leitern eines Workshops ihre Anerkennung und freuten sich, mithelfen zu dürfen. Alle hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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